Beiträge von Cascada Mineralweiß

    Moin,


    es schaut schwer danach aus, dass das ohne Demontage des Lenkrades nicht möglich sein wird, da dran zu kommen ?( Du kannst aber auch mal den @Etti Speedshop fragen. Der hat seinen Cascada schon mal komplett auseinander gehabt.


    Zu der anderen Frage: Eine erweiterte Gewährleistung kenne ich so nicht. Entweder hast du noch eine Garantie (mehr als zwei Jahre möglich) auf das Fahrzeug oder die normale Gewährleistung (2 Jahre gesetzlich). Deiner EZ nach zu urteilen ist deine Werksgarantie irgendwann im Mai diesen Jahres abgelaufen und du hast möglicherweise eine Anschlussgarantie für ein Jahr von der CG bekommen. Je nach deinen Bedingungen ist bei der elektrischen Anlage des Fahrzeuges der Lenkstockhebel zwar nicht explizit aufgeführt, jedoch das Kombiinstrument. Ist halt die Frage, ob dieses den Lenkstockhebel beinhaltet. Da fragst du am besten mal deinen Händler was der dazu zu sagen hat.


    Aufgrund des Alters vom Fahrzeug halte ich eine kulante Regelung, unabhängig von bestehenden Garantien, allerdings auch für mehr als angebracht. :thumbup:

    Na ich hoffe doch, dass du mich mit "gegen Innovationen" jetzt nicht gemeint hast, denn ansonsten wäre ich wohl kaum für ein Wasserstoff Auto. ;) Das dürfte unzweifelhaft, wie ein Elektroauto auch, eine Innovation darstellen.


    Ich hab mir die genannten Argumente sehr aufmerksam durchgelesen und in der Tat auch wenig an Ihnen auszusetzen - an dieser Stelle will ich das auch gar nicht näher kommentieren, weil es für diesen Thread dann einfach zu weit geht.


    Auf eines möchte ich dann aber doch eingehen und damit deutlich machen, warum ich den Wasserstoffantrieb - bezugnehmend auf den letzten Abschnitt "Wasserstoffauto versus Batterie", in dem selbst angedeutet und mit Studie vom Frauenhofer Institut belegt wird, dass sich Elektro und Wasserstoff in Ihrer Klimabilanz eigentlich nicht unterscheiden - für die sinnvollere Alternative halte.


    Dabei ist mein Denkansatz immer derjenige, so wenig wie möglich neue Rohstoffe aus dem Boden zu holen und somit eine Art Kreislaufwirtschaft hinzubekommen. Mir ist momentan unbegreiflich, wie man, angenommen wir würden vollständig auf E-Autos umstellen, eine entsprechende Ladeinfrastruktur schaffen wollte. Diese gibt es schlichtweg nicht. Ich kann aufgrund fehlenden Wissens nicht sagen, ob dies einfach zu realisieren wäre. Vorstellen kann ich es mir aber nicht. Ich denke die anderen Probleme rund um Energieerzeugung, -verteilung und Netzstabilität usw wären möglicherweise lösbar. Aber die Infrastruktur halte ich für die Achillesferse dieses Modells.


    Kommen wir zum Wasserstoff. Hier gibt´s zwei wesentliche Probleme. Der hohe Energiebedarf für die Elektrolyse von Wasserstoff und die Tankinfrastruktur. Letzteres Problem ließe sich meines Erachtens im Verhältnis zum Elektroinfrastrukturproblem deutlich leichter über das bestehende Tankstellennetz (immerhin über 14.000 Tankstellen) lösen. Klar, die müssten auch umgebaut werden - aber sie sind eben schon da und nehmen keinen zusätzlichen Platz ein. Von daher in meinen Augen die bessere Alternative.
    Das wirkliche Problem ist der Energiebedarf der Elektrolyse zur Umwandlung in H2. Aber auch dafür gab es vor langer Zeit schon wirklich gute Lösungsansätze, die wieder einmal am kommerziellen Gedanken gescheitert sind. Stichwort DESERTEC. Und genau an diesem Punkt "scheitert" meines Erachtens auch die Studie des Frauenhofer Instituts, da sie diese Form der regenerativen Energie nicht berücksichtigt.


    Vielleicht siehst du jetzt Frank, dass ich mir um dieses Thema schon recht viele Gedanken gemacht habe und nicht einfach in´s blau hinein solche Aussagen von mir lasse. Aber weder meine Aussagen noch die des Professors aus deinem Link sind vollumfänglich. Denn dann müssten wir Tage über das Für und Wider diskutieren.


    Einer Sache bin ich mir allerdings sehr sicher. Solange die E-Mobilität so teuer bleibt, wird sie sich nicht durchsetzen können - einfach weil sich das Gros der Menschen diese nicht leisten kann. Vergleiche man nur mal den Corsa F in seinen beiden Varianten. Das ist eben für die meisten Corsakäufer unerschwinglich. Beim Wasserstoff kann man das noch gar nicht sagen, weil der Versuch auf breiter Front bisher nicht unternommen wurde.


    Ich bleibe dabei und halte Wasserstoff für die bessere Alternative auch wenn Beweis und Gegenbeweis bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht erbracht wurden.


    Festzuhalten bleibt - die Zukunft wird grüner und das hoffentlich schnell. Denn wem aktuell immer noch nicht bewusst ist, dass die Zeit drängt und sein Verhalten dahingehend weit möglichst anpasst spielt auf Kosten künftiger Generationen - ich gehe sogar so weit zu sagen, dass es die Existenz des Menschen auf der Erde bedrohen könnte, wenn nicht schnell Änderungen in dieser Hinsicht passieren.


    Das ist aber alles auch nur meine Meinung - wie sagte einst ein weiser Mann "Jeder hat das Recht auf seine falsche Meinung" :P;)

    Momentan sind es 2 Dackel.
    Jeder für sich ein lieber, halbwegs gut erzogener Hund. Aber im Doppelpack (gemeinsam sind wir stark) pushen sie sich gegenseitig hoch und können dann auf einem Tagesausflug mit vielen Leuten schon ganz schön nervig sein.
    Und eine Casi-Tour soll doch entspannen und nicht stressen, oder???


    Gruß Uwe

    Sind halt auch nur Menschen :m0005: