Batteriewechsel

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    • Arkis schrieb:

      Cascada Mineralweiß schrieb:

      S/S fällt unter die Dinge, die die Welt nie gebraucht hätte
      Jeder hat das Recht auf eine falsche Meinung :D
      Bei allen Autos in den letzten 5 Jahren funktioniert die S/S bei uns einwandfrei. Beim Diesel etwas anders als beim Benziner und beim Schalter anders als beim Automatik. Hatten aber noch nie Probleme und ich finde den Motor abzuschalten an langen Ampelphase absolut sinnvoll, wird schon seit den 80er empfohlen.

      Nur meine Meinung.

      Arkis
      Für den Einzelnen betrachtet hast du sicherlich Recht Frank. Jedoch hatte ich an anderer Stelle schon mal etwas dazu geschrieben:

      Wir holen für ein System, dass von seinem Nutzer beliebig ausgeschaltet werden kann Ressourcen aus dem Boden um am Ende Ressourcen einzusparen. Abgesehen davon, dass das für sich genommen schon recht fragwürdig klingt stellt sich zudem die Frage, ob alle Fahrzeuge, die solch ein System mit sich herumschleppen, jedoch nicht in der Stadt fahren, nicht viel eher Kraftstoff einsparen würden, wenn solch ein System gar nicht erst verbaut worden wäre?

      Ich stelle einfach die Frage, ob eine entsprechende CO2 Bilanz tatsächlich positiv ausfallen würde? Nachdem ich von den meisten (mein subjektiver Eindruck) Start-Stop-Besitzern im wieder höre, dass System würde nicht genutzt, kann ich das nur schwerlich glauben.

      Es gibt andere Technologien und Möglichkeiten Autos wirklich ohne CO2 fahren zu lassen - die stehen nur leider in einem gewissen Widerspruch zum kommerziellen Gedanken. Die erste ist eine Ressource erst gar nicht zu verbrauchen.

      Sicherlich keine gute Möglichkeit sind E-Autos. Vor allem, weil die notwendigen Ressourcen, allen voran Lithium, sehr schwer zu fördern und nicht in dem Maße wie wir sie benötigen würden vorhanden sind.

      Da bleibt nur Wasserstoff - mittlerweile können sogar Dieselmotoren auf Wasserstoff umgebaut werden siehe hier
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      Viele Grüße, Marcus :)

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    • Na ich hoffe doch, dass du mich mit "gegen Innovationen" jetzt nicht gemeint hast, denn ansonsten wäre ich wohl kaum für ein Wasserstoff Auto. ;) Das dürfte unzweifelhaft, wie ein Elektroauto auch, eine Innovation darstellen.

      Ich hab mir die genannten Argumente sehr aufmerksam durchgelesen und in der Tat auch wenig an Ihnen auszusetzen - an dieser Stelle will ich das auch gar nicht näher kommentieren, weil es für diesen Thread dann einfach zu weit geht.

      Auf eines möchte ich dann aber doch eingehen und damit deutlich machen, warum ich den Wasserstoffantrieb - bezugnehmend auf den letzten Abschnitt "Wasserstoffauto versus Batterie", in dem selbst angedeutet und mit Studie vom Frauenhofer Institut belegt wird, dass sich Elektro und Wasserstoff in Ihrer Klimabilanz eigentlich nicht unterscheiden - für die sinnvollere Alternative halte.

      Dabei ist mein Denkansatz immer derjenige, so wenig wie möglich neue Rohstoffe aus dem Boden zu holen und somit eine Art Kreislaufwirtschaft hinzubekommen. Mir ist momentan unbegreiflich, wie man, angenommen wir würden vollständig auf E-Autos umstellen, eine entsprechende Ladeinfrastruktur schaffen wollte. Diese gibt es schlichtweg nicht. Ich kann aufgrund fehlenden Wissens nicht sagen, ob dies einfach zu realisieren wäre. Vorstellen kann ich es mir aber nicht. Ich denke die anderen Probleme rund um Energieerzeugung, -verteilung und Netzstabilität usw wären möglicherweise lösbar. Aber die Infrastruktur halte ich für die Achillesferse dieses Modells.

      Kommen wir zum Wasserstoff. Hier gibt´s zwei wesentliche Probleme. Der hohe Energiebedarf für die Elektrolyse von Wasserstoff und die Tankinfrastruktur. Letzteres Problem ließe sich meines Erachtens im Verhältnis zum Elektroinfrastrukturproblem deutlich leichter über das bestehende Tankstellennetz (immerhin über 14.000 Tankstellen) lösen. Klar, die müssten auch umgebaut werden - aber sie sind eben schon da und nehmen keinen zusätzlichen Platz ein. Von daher in meinen Augen die bessere Alternative.
      Das wirkliche Problem ist der Energiebedarf der Elektrolyse zur Umwandlung in H2. Aber auch dafür gab es vor langer Zeit schon wirklich gute Lösungsansätze, die wieder einmal am kommerziellen Gedanken gescheitert sind. Stichwort DESERTEC. Und genau an diesem Punkt "scheitert" meines Erachtens auch die Studie des Frauenhofer Instituts, da sie diese Form der regenerativen Energie nicht berücksichtigt.

      Vielleicht siehst du jetzt Frank, dass ich mir um dieses Thema schon recht viele Gedanken gemacht habe und nicht einfach in´s blau hinein solche Aussagen von mir lasse. Aber weder meine Aussagen noch die des Professors aus deinem Link sind vollumfänglich. Denn dann müssten wir Tage über das Für und Wider diskutieren.

      Einer Sache bin ich mir allerdings sehr sicher. Solange die E-Mobilität so teuer bleibt, wird sie sich nicht durchsetzen können - einfach weil sich das Gros der Menschen diese nicht leisten kann. Vergleiche man nur mal den Corsa F in seinen beiden Varianten. Das ist eben für die meisten Corsakäufer unerschwinglich. Beim Wasserstoff kann man das noch gar nicht sagen, weil der Versuch auf breiter Front bisher nicht unternommen wurde.

      Ich bleibe dabei und halte Wasserstoff für die bessere Alternative auch wenn Beweis und Gegenbeweis bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht erbracht wurden.

      Festzuhalten bleibt - die Zukunft wird grüner und das hoffentlich schnell. Denn wem aktuell immer noch nicht bewusst ist, dass die Zeit drängt und sein Verhalten dahingehend weit möglichst anpasst spielt auf Kosten künftiger Generationen - ich gehe sogar so weit zu sagen, dass es die Existenz des Menschen auf der Erde bedrohen könnte, wenn nicht schnell Änderungen in dieser Hinsicht passieren.

      Das ist aber alles auch nur meine Meinung - wie sagte einst ein weiser Mann "Jeder hat das Recht auf seine falsche Meinung" :P;)

      Viele Grüße, Marcus :)

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