Beiträge von kaempfer1968

    Ich hatte mir mal eine Dipol-Antenne für DAB+ Empfang aus einem Stück Koaxkabel selbst gebaut. War mit den Empfangseingeschaften zuerst nicht zufrieden und hatte das Thema "DAB+ Empfang über USB DAB+ Stick" schon wieder aufgegeben.


    Aber mein "Spieltrieb" hat mich weiter "forschen" lassen.


    Dann hatte ich bei Youtube ein weiteres Video gefunden, wie man sich eine DAB Antenne selber bauen kann. Einfach mal suchen nach "DAB+ Antenne selber bauen". Meine selbst gebaute Antenne habe ich mal als Skizze angehängt. Im unteren Bereich ist das Koaxkabel 8 mal um ein PVC Rohr gewickelt. Darüber 37,5cm Koaxkabel und darüber nochmal 37,5cm abisoliertes Koaxkabel OHNE Schirm.


    Nachdem ich die Antenne fertig gebaut hatte, hatte ich sie zum Empfangstest mal neben mir auf den Beifahrersitz senkrecht positioniert. Der Empfang ging so, jedoch schon deutlich besser als die SCheibenklebeantennen, die mit den USB DAB+ Adaptern mitgeliefert werden. Dann hatte ich die Antenne mal aus dem Fenster herausgehalten. Da war der Empfang schon deutlich besser. Es heißt ja, daß eine Antenne außerhalb und oben auf dem Auto die besten Empfangseigenschaften hat. Da wir ein Cabrio fahren und kein Metalldach haben, sondern nur eine "Stoffmütze" als Dach, dachte ich mir, daß die Antenne doch hinten zwischen den Rücksitzen schon gute Empfangseigenschaften haben müßte. Nun habe ich diese Antenne hinten senkrecht zwischen die Rücksitze geklemmt. Das untere Stück mit den Koaxkabelwindungen ist ja dicker als der Rest der Antenne. Darum habe ich dieses Stück hinten unten im Kofferaum plaziert. Alles nur erstmal provisorisch. Aber die Antenne hat nun sehr gute Empfangseigenschaften mit voller Signalstärke. Vorher ging nur MDR Jump. Nun bekomme ich zum Beispiel auch RadioBob und Rock Antenne rein, was vorher nicht möglich war.


    Bin mir ziemlich sicher, daß die Empfangseigenschaften wieder schlechter werden, wenn hinten jemand sitzen würde. Aber unsere Kinder sind groß und fahren nicht mehr mit.

    nachti: du hast ja auch ein Tesla Radio eingebaut, einen USB DAB+ Adapter ans Radio angesteckt und hattest von Werk aus KEIN DAB+ Radio, richtig? Was nutzt du als DAB+ Antenne? Diese Klebeantenne, die beim DAB+ Adapter dabei war? Wenn ja, wie ist dein Empfang mit dieser Klebeantenne?

    Ich nutze bei meinem Tesla Radio bisher nur INternet Radio über die SIM Karte in meinem Radio. Ich habe mir damals aus "Spieltrieb" aber auch so einen USB DAB+ Adapter gekauft. Der liegt nun herum. Den möchte ich gern im Auto verbauen, suche bisher aber noch nach einer vernünftigen (und ksotengünstigen) Möglichkeit, eine DAB+ Antenne zu realisieren.

    Zum Einen könntest du den Lautsprecher mal mit einem Multimeter durchmessen. SChätze daß der Lautsprecher zwischen 4 - 8 Ohm hat. Ansonsten könntest du auch eine 1,5V Batterie an die Anschlußstecker des Lautsprechers halten. Es müßte ganz kurz ein Geräusch zu hören sein, ein Knacken oder ähnliches. Die Lautsprechermembran müßte sich für einen Moment minimal bewegen.

    Die Geschichte mit dem DPF ist aus meiner Sicht ein schwieriges Thema. Ich kann da ein Lied von singen. Meine Tochter hat sich einen Jaguar X-Type Diesel Bauj. 2008 gekauft von privat. Der regeneriert so alle 100km, bei Kurzstreckenfahrten noch häufiger. Haben Injektoren Instand setzen lassen, einen Original Instand gesetzten DPF gekauft. Viel Nerven gelassen bei dem Auto. Habe dann am Ende zumindest ein Diagnosegerät gekauft, mit dem wir einige relevanten Daten auslesen konnten, um vielleicht ein bisschen ein Gefühl dafür zu kriegen, was mit dem Auto los ist.


    Relevante Daten sind z.B.:

    - Abstand zwischen den einzelnen Regenerationsprozessen (wieviele Kilometer kannst du fahren, bevor der nächste Regenerationsprozess startet; bei vielen Kurzstreckenfahrten regeneriert das Auto häufiger, bei Langstreckenfahrten eigentlich so alle 600 - 800 km)

    - Differenzdruck des DPF

    - Abgastemperatur bei normaler Fahrt und während Regeneration


    Wenn der DPF Instand gesetzt wurde, dann muß man dem Auto "mitteilen", daß der DPF neu ist. Ist das gemacht worden?


    Meines WIssens kann man eine Zwangs-Regeneration einleiten. Der Sinn ist, daß das Auto über einen längeren Zeitraum regeneriert und damit den DPF frei brennt. Frag mal in der Werkstatt deines Vertrauens , ob die das können.


    Wurde dein Original DPF gereinigt? Oder haben die vielleicht einen neuen Billig-DPF verbaut, der deutlich weniger Volumen hat und damit deutlich häufiger regeneriert!


    Der DPF bei unserem Jaguar wurde aufgeflext, und dann sauber gemacht. Danach war der DPF laut Hersteller wie neu (meinten die zumindest). Es gibt auch andere Methoden, den DPF zu reinigen.


    Der Kern eines DPF kann auch verschmelzen.

    Wenn ich am Fahrersitz den Hebel ziehe, um die Rückenlehne nach vorne zu kippen, dann kippt die Lehne zwar nach vorne, aber der Fahrersitz läßt sich nicht mehr nach vorne schieben, um einfacher hinten einsteigen zu können.

    Ich hatte letztens den Fahrersitz ausgebaut, um die Heizmatte der Rückenlehne zu tauschen, Dazu hatte ich den Bezug der Rückenlehne vollständig nach oben gezogen. Kann ich dabei irgendetwas falsch gemacht haben? Ich habe den Fahrersitz gefühlt schon mindestens 10 mal ausgebaut, weil ich an meiner "nicht richtig funktionierenden" Sitzheizung rumprobiert hatte. Aber dieses Problem mit dem Fahrersitz hatte ich noch nie.

    Beim Ausbau des Sitzes war mir aufgefallen, daß dieses Aluprofil (siehe Bilder) auf der linken Seite des Sitzes sehr weit nach innen in den Sitz hinein ragte (wie im Bild zu sehen), auf der rechten Seite des Sitzes sehr weit hinausragte (wie im Bild zu sehen). Ich habe daraufhin mit einem Hammer auf dieses Aluprofil gekloppt, damit es links und rechts gleichmäßig saß. Ist das vielleicht der Grund?

    Mal interessehalber gefragt: wie sieht denn dein Fahrprofil aus? Viel Kurzstrecke? Kurzstrecken sind "Gift" für den Dieselpartikelfilter (DPF).


    Ich fahre meinen 165 PS Diesel Bauj 2012, gekauft mit 100tkm Laufleistung, jetzt 165 tkm Laufleistung, seit 4 Jahren und hatte diese Anzeige noch nie. Mein Fahrprofil: jeden zweiten Wochentag zur Arbeit 50 km hin und 50km zurück. Ansonsten halt dazwischen Kurzstrecken zum Einkaufen von wenigen Kilometern. Am Wochenende auch mal längere Ausfahrten, speziell zur warmen Jahreszeit. Mein Diesel regeneriert so alle ca. 700 km. Die Regeneration dauert dann so 12 km Fahrstrecke. Ich habe ein Happy Blue Modul und das zeigt mir an "DPF aktiv". Hätte ich das Modul nicht, würde ich überhaupt nicht mitbekommen, daß mein Diesel regeneriert.


    Beim Diesel bilden sich während des Verbrennungsprozesses "Rußpartikel", die sich im DPF ablagern und den DPF nach und nach zusetzen. Der Differenzdruck erhöht sich im DPF mehr und mehr. Wenn der Differenzdruck groß genug ist, wird eine Regeneration eingeleitet. Während der Regeneration wird Diesel in den Brennraum eingespritzt, nachdem der Verbrennungsprozess eigentlich schon stattgefunden hat. Dieser Diesel "verbrennt" im DPF und erhöht dadurch im DPF die Temperatur auf über 650 Grad. Bei dieser hohen Temperatur verwandeln sich die Rußpartikel in Verbindung mit den Edelmetallen im DPF in ein Gas und können so aus dem DPF entweichen. Der Differenzdruck im DPF verringert sich dadurch und der Regenrationsprozess kann bei ausreichend geringem Differenzdruck beendet werden. Die Temperatur im DPF sinkt wieder auf geringere Temperaturen. Dieser Regenerationsprozess findet eigentlich unbemerkt vom Fahrer während der Fahrt statt. Hält man gerade an, während der Regenrationsprozess noch in Gang war, riecht man es beim Aussteigen zum Einen ein bisschen, zum Anderen hört man den Kühlerlüfter laufen, um die Temperatur des Motorblocks und des DPF zu reduzieren.

    Übrigens: während des Regnerationsprozesses entsteht immer ein wenig Asche, die nicht weiter verbrannt oder umgewandelt werden kann und sich darum im DPF ablagert. Darum muß irgendwann JEDER DPF getauscht oder gereinigt werden. Das Auto gibt dann im Display eine entsprechende Meldung aus. Wenn das Auto zuviel Öl verbrennt (wegen defektem Turbolader, defekte Ventilschaftdichtungen, Kolbenringe undicht) wird auch zusätzlicher Ruß erzeugt, der das Auto in kürzeren Abständen regenerieren läßt.

    Hi cabriofan

    du musst den Stecker siehe #31 abziehen und dann zwischen Pin 1 und Pin 3 messen. Da misst du dann den Widerstand deines Fahrersitzes. Dann ist unter dem Fahrersitz nochmal ein 4-poliger Stecker (siehe Bild #128). Wenn du diesen Stecker trennst, kannst du einmal den Widerstand des Thermofühlers messen (kOhm Bereich ) und den der Heizmatte der Sitzfläche messen (1 - 2 Ohm). Teile die beiden Widerstandswerte hier mal mit (Sitzfläche und gesamter Fahrersitz)

    Ich habe die Heizmatte der Sitzfläche und auch der Rückenlehne schon gewechselt. Ist beides machbar.


    Vorher Batterie abklemmen!


    Schaltet deine Sitzheizung eigentlich nach 70 Sekunden ab? Ja oder? Oder bleibt sie dauerhaft an nach dem Einschalten?

    Anders sieht es bei meinem Beifahrersitz aus. Der hat einen Gesamtwiderstand von 2,7 Ohm (die Heizmatte der Sitzfläche hat 1,4 Ohm, die Lehne 1,3 Ohm). Hier werde ich einen Lastwiderstand einlöten von 10 Ohm mit 50 Watt, der parallel über beide Heizmatten liegt. Dann komme ich auf einen Gesamtwiderstand von 2,1 Ohm ( wieder für die Mathematiker unter uns (10 Ohm * 2,7 Ohm) / (10 Ohm + 2,7 Ohm) ). Damit wird die Beifahrersitzheizung dann auch wieder funktionieren und nicht mehr nach 70 Sekunden abschalten. Hier "verbrate" ich dann auch nur 20% der Energie im Lastwiderstand , 80 % der Energie fließen in die Sitzheizung selber. Das macht für mich Sinn, ich brauche nicht für über 300 Euro neue Heizmatten kaufen, die Sitzheizung des Beifahrersitzes schaltet nicht mehr ab nach 70 Sekunden und Sitzfläche und Lehne werden nach wenigen Minuten warm.

    10 Ohm Lastwiderstand am Wochenende eingebaut. Beifahrersitz bleibt nun auch an und schaltet nicht mehr dauernd ab.