Beiträge von Hajo

    Ich habe das ganze Netz abgesucht , nix zu bekommen. Nur original bei OPEL.


    Hatte noch keiner das Problem???


    Option ist auch, ausbauen- rauschneiden und schweißen.

    Laut Opel-Vertragshändler kostet die Auspuffanlage für meinen 200 PS satte 3.500 Euro (nur Material, ohne Befestigungsteile und ohne Kat). =O


    Ich finde auch nix im Netz und Antworten aus dem Forum gibt's ebenfalls nicht. Ich werde demnächst auf jeden Fall so verfahren, wie Du vorgeschlagen hast: Ausbauen und schweißen auf Teufel komm raus! :cursing:


    Zum Glück habe ich einen Kumpel, der ist TÜV-Prüfer und kann mir dazu bestimmt nützliche Hinweise geben.

    So, die Angelegenheit (Airbag-Austausch) war in einer Viertelstunde erledigt.


    Diese habe ich genutzt, beim Ersatzteile-Verkauf des Opel-Vertragshändlers mal zu fragen, was eine Auspuffanlage für meinen 200 PS kostet. Die nette Dame meinte, ich solle mich lieber setzen, und das war auch gut so: Ohne Montagekosten, Kleinteile, Befestigungsmaterial etc. 3.500 Euro für die 4 Teile der Anlage (ohne Kat)!!!.


    Die 72 Euro für 2 mickrige Ölfilter habe ich anschließend richtig gerne bezahlt.


    Wenn ich das vor dem Kauf des Autos alles geahnt hätte ...

    Angeblich ist zu dem Thema schon alles gesagt worden, aber hier im Forum werde ich nicht so richtig fündig. Daher meine Kurzgeschichte:


    Gestern fiel mir auf, dass am hinteren linken Radlauf immer eine kleine Pfütze steht. Ich dachte erst, dass es irgendwie auf Kondenswasserbildung durch die Strahlungshitze des nahe liegenden Auspuffs zurückzuführen sei. Dann erinnerte ich mich, irgendwann mal was über verstopfte Wasserabläufe gelesen zu haben (ähnliches Thema wie bei meinem Mazda MX5 NA).


    Die YouTube-Videos dazu sind horrormäßig. Da ist von überfluteten Fußräumen hinter den Vordersitzen die Rede und nach dem Freistechen der Abflüsse ergießen sich ganze Badewannen an Wasser auf den Boden.


    Also bin ich gestern spät abends noch mit der Taschenlampe ans Auto. Gottseidank kein nasser Teppichboden hinter dem Fahrersitz.


    Ich konnte es dann aber kaum erwarten, der Sache nachzugehen, habe sofort heute morgen die beiden Hinterräder abmontiert und den Innenkotflügel gelüftet (geht ganz einfach, nur zwei 10er Schrauben und einen Befestigungsclip lösen). Und siehe da, links steckte ein dicker Dreckpfropfen im Abfluss, aus dem es langsam tropfte. Kurz mit dem Schraubenzieher reingestochen: etwa ein halber Liter Wasser spritzte in hohem Bogen raus. Auf der rechten Fahrzeugseite hingegen war alles trocken, der Abfluss völlig frei.


    Ich habe dann die völlig unnützen (weil hinter dem Innenkotflügel absolut geschützten) Gummizungen über den Abflusslöchern abgeschnitten und mit dem Schraubenzieher ein wenig im Schlauch gestochert, da war aber nichts mehr hinter dem Dreckpfropf, der meines Erachtens nur wegen der Gummizungen entstanden ist. Der Innenkotflügel war dann schnell wieder montiert.


    Also alles kein Hexenwerk, aber wenn's an den hinteren Radläufen tropft, an verstopfte Verdeck-Wasserabläufe denken!


    Eine Frage habe ich noch: Wo genau läuft eigentlich das Wasser in die Abläufe rein bzw. wo sammelt es sich bei verstopftem Abfluss? Ich habe versucht, einen Draht bis oben durchzuschieben, das ist mir aber nicht gelungen ...

    Hallo Barti,


    ich habe dasselbe Anliegen und bin bei meiner Suche nach einer neuen Auspuffanlage auch nicht so richtig fündig geworden.


    Im Gegensatz zu Dir bin ich aber absolut nicht an einem Sportauspuff für mehr als 1.000 Euro interessiert. Ich bin vielmehr froh, dass man den Motor meines Cascada fast nicht hört, und das soll auch so bleiben.


    Also was ich suche, ist ein normaler Serienauspuff.


    Auch von mir daher die Frage an alle: Wie komme ich an sowas ran?

    Sorry, bestätigen kann ich das so leider nicht. Aber:


    Ganz vorne im Band 153 steht genau die Tabelle, die auch bei Amazon abgebildet ist, darin "Benziner 1,6 l/125 kW (170 PS) ab 11/12".


    Und da die SIDI-Motoren = Direkteinspritzer ab Ende 2012 / Anfang 2013 beim Astra eingeführt wurden, gehe ich davon aus, dass genau diese Motorengeneration im Vorspann gemeint ist.


    Ich bitte aber um Verständnis, dass ich jetzt nicht das ganze Heft darauf hin durchforsten kann, ob das an der ein oder anderen Stelle mal ausdrücklich erwähnt ist.

    Ich denke mal, das hat mit dem Alter nur begrenzt zu tun, aber richtig dürfte Folgendes sein:


    Ich habe die 70 bereits überschritten und schraube seit mehr als 5 Jahrzehnten hobbymäßig an Autos und Motorrädern. Mit den Fahrzeugen "aus meiner Zeit" kenne ich mich recht gut aus, da ist das Wechseln einer Kopfdichtung in der Regel keine große Sache. Aber mit dem Einzug der Elektronik Ende der Achtziger/Anfang der Neunziger und der überbordenden Zunahme von Nebenaggregaten wurde dann alles immer komplizierter.


    Ich besitze heute mehrere Oldtimer (der älteste ist ein 1967er Ford Mustang V8 Cabrio und der jüngste ist ein 1989er Land Rover Ninety mit 2,5 Liter Turbodiesel), deren Befindlichkeit ich immer noch mit Prüflampe und Kerzenbild herausfinden kann. An die Kopfdichtung eines Insignia (hatte ich etliche Jahre als Dienstwagen) oder Cascada traue ich mich ohne intensive Vorbereitung nicht ran. Daher mein Interesse an hilfreicher Literatur.


    Die Etzold-Bücher - beide heute angekommen - sind natürlich eine ganz andere Liga als die von Korp. In denen ist wirklich ALLES super gut beschrieben (übrigens auch Stromlaufpläne). Band 167 behandelt auf gut 530 (!) Seiten den Insignia (Benziner und Diesel), Band 153 gibt sich mit 270 Seiten für den Astra zufrieden.


    Ich bin jedenfalls froh, mir die 3 Werke zugelegt zu haben (recht günstig gebraucht über Amazon). Wenn ich beispielsweise die Bremsen erneuern will, schaue ich mir die betreffenden Kapitel in allen drei Büchern an und prüfe, was jeweils passt. Mögliche Besonderheiten werden mit ziemlicher Sicherheit an irgendeiner Stelle auffällig.


    Aber: Jeder wie er kann und mag ... 8)

    Da würde ich mir keine Sorgen machen.


    Nach meinem Eindruck ist der Airbag-Austausch selbst unkompliziert und in ein paar Minuten zu erledigen (wie war das mit dem bloßen Einklicken und dem Umstand, dass dazu nicht mal die Batterie abgeklemmt werden muss?).


    Und die Beschaffung scheint ja auch überhaupt kein Problem zu sein. In meinem Fall war Ersatz bereits nach einem Tag verfügbar (die Dinger liegen wegen des weltweiten Bedarfs wahrscheinlich auf Halde und müssten demzufolge auch in Spanien ohne weiteres erhältlich sein).


    Wenn ich daran denke, dass ich letztens nach einer Marder-Attacke 14 Tage lang auf einen neuen Wasserschlauch warten musste und dazu noch froh sein konnte, das Teil überhaupt zu kriegen ... :(

    Bei der Einschätzung der Buchqualität kommt es auf die Sichtweise an.


    Für eine geplante Motor- oder Getriebeüberholung gibt das Teil definitiv nichts her (allein schon, weil der SIDI-Motor eine komplette Neuentwicklung war). Mir (Oldtimerliebhaber) geht es aber in erster Linie darum, die möglichen Besonderheiten beim Cascada bei der Durchführung von Standardarbeiten wie dem Wechsel von Flüssigkeiten, Bremsbelägen (Feststellbremse!!), Zündkerzen usw. zu erfahren. Auch ist es hilfreich zu wissen, wie man die vielen Kunststoffteile im Innenraum möglichst ohne Beschädigungen ausbaut. Beispiel: Bei meinen Oldtimern entferne ich die Vordersitze, indem ich ein paar Schrauben löse. Im Opel-Handbuch wird dagegen ausdrücklich davor gewarnt, sich an den Sitzen zu vergreifen, weil dadurch die Sicherheitsarchitektur des Fahrzeugs tangiert wird.


    Wie dem auch sei: "Näherungsliteratur" ist besser als gar nichts. Ich werde mich demnächst dann auch zu den beiden anderen Bänden äußern ...