finanzieller Ausgleich der Kfz.-Versicherung

  • Hallo,

    hier ein kleiner Tipp. Wer, wie ich, eine höhere Laufleistung bei der KFZ-Versicherung angegeben hat und diese im letzten Jahr bei weitem nicht erreicht hat, wegen Corona, sollte das der Versicherung melden und das zu viel gezahlte Geld zurück fordern. Bei mir waren es 25.000km und ich habe nur 11.000km gefahren. Das sind dann schon einige Euros, die ich zurück bekommen habe.


    Grüße, und bleibt negativ

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  • In diesen Fall ist die Differenz schon beachtlich. Dann wird angepaßt.

    Bei kleineren Abweichungen muß natürlich darauf geachtet werden, wie sich der Versicherer grundsätzlich bei Abweichungen verhält. Gesellschaften, die schon bei einem km Abweichung Nachforderungen stellen, sollten hier selbstredend auch nach unten korrigieren. Ist der Versicherer hingegen (relativ) kulant, sollte der Kunde das eigentlich auch sein.

    Aber 14 tkm sind auf jeden Fall ein Grund für eine korrigierte Prämienberechnung.

  • Wie sieht es denn umgekehrt aus?

    Prämie für 25.000 jährlich, bin aber 40.000 gefahren und habe dann einen Schaden.

    Sagt die Versicherung dann "Pech gehabt, leider 15.000 km zuviel gefahren. Kein Anspruch." Oder muß ich eine Nachzahlung der Differenz leisten?


    Geht denn hier im Forum jemand am Ende des Jahres zu seiner Versicherung und sagt "Hallo, ich bin in diesem Jahr 10.000 km mehr gefahren. Darf ich euch noch ein bisschen Prämie überweisen?"


    Gruß Uwe

  • Ähm, so ganz blöd sind die Versicherungen auch nicht - die fragen durchaus auch mal bei Vorversicherern entsprechende Daten ab und wenn du nen Unfall hast wird eh alles dokumentiert. Wenn ich sehen würde, dass ich mit meinen Kilometern nicht hinkomme, würde ich die par € mehr zahlen und gut is. Muss aber natürlich jeder selbst wissen. Streng genommen grenzt das auch an Versicherungsbetrug :floet:


    Im Normallfall reagieren die Versicherungen aber kulant und lassen sich die Prämien einfach nachzahlen.

    Viele Grüße, Marcus :)


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  • Auch hier gibt es keine allgemeine Regeln.

    Einige berechnen nach, andere passen dann für das Folgejahr an.

    Es liegt auch immer an der Dimension. Wenn 6 tkm p. a. versichert sind, aber tatsächlich ein Liniendienst nach Palermo gefahren wird...


    Das Beispiel ist jetzt nicht an den Haaren herbeigezogen: In meinem früheren Job hatten wir mit Spediteuren (genaugenommen Frachtführer :lehrer:) zu tun, die jeden Tag (365x im Jahr) auch der Region Frankfurt am Main nach Wien fahren mussten. Das macht ca. 550tkm im Jahr. Da wurde so mancher Transporter verschlissen.

  • Moin Uwe,

    also ich würde, wenn ich höher käme der Versicherung genauso Bescheid geben wie in meiem Fall jetzt. Ich bin ja nicht hingegangen und habe den Km Satz herunter gesetzt sondern einfach höflich gefragt ob sie was machen können und würden. Und ja, die sind ja auch nicht dumm. Ich habe 25tkm versichert pro Jahr, habe aber jetzt erst 66 tkm gefahren und das Auto ist Bauj.2017. Außerdem hatte ich auch in 2020 einen Kaskoschaden und trotzdem Geld bekommen.


    Gruß, und bleibt negativ

  • Hollaender0_2


    Das sollte jetzt auch wirklich keine Kritik an deinem Handeln sein, waren halt nur ein paar Gedankengänge von mir.

    Und da "höflich fragen" in meinem Sprachschatz eine völlig andere Bedeutung hat als "fordern" verstehe ich auch besser was du meinst.

    In diesem Sinne: Fragen kostet nichts.


    Gruß Uwe