Beiträge von Robse

    Hallo Hajo,


    leider hab ich in deinem Profil und in dem obigen Text nicht genau herausgelesen, ob Du nun den 200PS-Schalter hast oder doch eine Automatik fährst?!

    Wie dem auch sei, schalte ich bei langen Gefällstrecken mit meinem Automatik auch aktiv runter.

    (Weiß aber auch nicht, ob das dem Automatikgetriebe bzw. dem Drehmoment-Wandler dort drinne eher schadet, oder wurscht ist. Weiß das jemand?)


    Da habe ich auch das Gefühl, dass die Bremswirkung eher gering ausfällt!

    Erst wenn der DZM bei meinem Benziner über die 4.000 hochgeht (also zwei Gänge runtertippen), merke ich eine deutlichere Motorbremswirkung.


    Übrigens habe ich das Gefühl, dass das Automatikgetriebe im Cassy sehr durchdacht ist und sogar selbst auch eine sanftere Motorbremsung durchführt, v.a. glaube ich, dass das geschieht, wenn der Tempomat aktiviert ist.

    Dann rödelt der Motor plötzlich auf rund 3.500 Umdrehungen, wenns bergab geht und man das Gas-Pedal nicht drückt.

    Sonst dreht der Motor angenehm niedrig zw. 1.300 bis ca. 2.500 bei ruhiger Fahrweise.


    Zurück zur Bremswirkung:

    Ich vermute auch mal, dass das dem angesprochenen ungewöhnlicheren Masse-Motorhubraum-Verhältnis im Vergleich zu älteren Autos mit mehr Hubraum und weniger Masse geschuldet ist.

    Weiterere Faktoren könnten die Leichtlaufeigenschaften der modernen Motoren sein: Dünnflüssigeres Leichtlauföl, Generatorabschaltung wenn Batterie voll, etc., oder?


    Weitere Ideen?

    Neben der geileren Optik, bringt denn ein doppelter Endtopf z.B. beim 1,6 SIDI mit 170 PS alleine schon eine Leistungssteigerung?

    Muss man nach der Montage (und Eintragung) die Motorsteuerung o.ä. ändern?

    Denn der 200PS 1,6l-Benziner muss ja diverse Leistungssteigerungsumbauten haben, wenn er auch aus den 1,6 Litern 30 PS mehr raus holt, oder?

    Der Doppel-Auspuff ist wohl eine davon, oder?

    Also exakt das gleiche Teil befindet sich auch in meinem 19 Jahre alten Signum - das erste wohlgemerkt. Sooo schlecht ist das Zeug jetzt auch nicht. :D

    Ölwechsel auch immer selbst gemacht?

    Denn wenn eine Werkstatt wirklich mal den Filter wechseln sollte, und dabei dieses Gehäuse schrottet, werde sie diesen Fehler Dir bestimmt nicht auf Die Rechnung setzen.

    Also vielleicht hast Du dann schon ein Ersatzteil drin, ohne es zu wissen?

    Nim zum lösen eine 6 Kant Nuss, mit dem Ringschlüssel vernudelst Du es nur.

    Da kommt man wegen der Bodenversteifung beim 1,6 l SIDI nicht ran.

    Beim 1,6 l löst man den Filter von unten!

    Allerdings haben die Ingenieure nicht soweit gedacht, dass man da auch mit Werkzeug ran muss.

    Mit einem geliehenen 24er Ringschlüssel, hab ich es aber dann geschafft.

    Mit einer 24er-Nuss keine Chance!

    Mit einem normalen Gabelschlüssel, da hast Du recht, hätte ich die aus Plastik geformte Plastikmutter geschrottet.

    Wenn ich den alten Filtereinsatz und die Ablagerungen im unteren Gehäuse betrachte, und wie fest es angeschraubt war, war das vielleicht sogar der erste Filterwechsel, den mein Cassy erleben durfte.

    Immerhin nach 44.000 km und über 12 Jahren 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

    Im Kundendienstheftchen geben sie den Filterwechsel ja nie an.


    Oder meint ihr, dass ein Ölfilter nach nur 9.000 km und 15 Monaten, also seit seinem letzten Ölwechel, so aussehen kann?

    Nicht falsch verstehen, ich liebe meinen Cassy, ebenso wie die meisten hier den Ihrigen. 😍😍😍😍😍😍😍

    ABER:

    Ich bin von den modernen Autos immer mehr enttäuscht. 😥😥

    Alles bloß noch Plastikglump!


    Bin gerade bei meinem Cassy mit dem "Premium-Öl-Wechsel beschäftigt" und hatte gestern beim ersten Versuch das Öl-Filtergehäuse zu lösen, den Eindruck, dass die Sechskant-Schraube "schwammig-nachgibt", aber der Filter sich noch nicht löst.

    Heute werd ich ihn mal mit einem Ringschlüssel angehen, da ein normaler Gabelschlüssel scheinbar die Schraube zerstören würde.

    Vom Material des Gehäuses hatte ich schon den Eindruck, dass es sich nicht um Metall handelt.

    Und siehe da (lt. AutoDoc): glasfaserverstärkter Kunststoff!


    Hab also dort mal nach dem Filtergehäuse für den Ölfilter geschaut.

    Da das Öl im Normalbetrieb ja schon dauerhaft rund 90-95ºC heiß wird, habe ich Zweifel wegen der Dauerhaltbarkeit.

    Bei Passstraßen könnte das doch durchaus mal auf über 120ºC hochgehen, oder?

    Dazu altert Kunststoff, also ist es bei den Fahrzeug-Herstellern gar nicht gewollt, dass ein Auto mehr als 10-13 Jahre alt wird.

    So ein Schrott.

    V.a., wenn AutoDoc dieses Teil führt, heißt das, dass es wohl nicht selten versagt.


    Hat jemand von den Selbstschraubern hier schonmal dieses Gehäuse geschrottet und ein Neues kaufen müssen?

    Das ist zwar mit rund 8,-€+ nicht teuer, aber leider habe ich keine Zeit mehr ein neues zu bestellen <X

    Einfach nur ärgerlich, zumal es wegen dem kleinen Gehäuse auch nicht aus Gewichtsspargründen Sinn macht, statt Metall Kunststoff zu verwenden.

    Danke nochmals.

    Eine Aktualisierung, nachdem ich mich nun fast als Experte in Motoren-Öle betrachte 😉😉. Hilfreich war zu dieser "Fortbildung" neben vieler Internetrecherchen auch dieses YT-Video von Bloch:


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    Also: 0W-20 wird zum Glück für unsere Cascadas nicht empfohlen, würde ich aber wohl selbst bei ganz modernen Autos nicht reinschütten, selbst wenns die Hersteller empfehlen.

    Warum?

    Dieses Öl ist zu dünnflüssig und schadet den Motoren schneller als einem lieb sein kann.

    Warum wird es dennoch empfohlen?

    Damit die Motoren weniger verbrauchen (ca.2-4%).

    Damit die (von irgendwelchen Sesselpfurzern festgelegten) modernen EU-Emissionsschutz-Normen erfüllt werden.

    Aber auch damit die Motoren gar nicht mehr so lange halten wie früher.


    Denn das ist doch das wirkliche "After-Sales-Ziel" der Autofabrikanten:

    Lieber bald wieder neue Autos verkaufen, als einen Wagen zu fertigen, der noch so wie früher 200.000 oder mehr km lang zuverlässig seine Dienste machte!


    Beim von OPEL empfohlenen 5W-30 sieht es da wohl nur wenig besser aus.

    Leider scheint es deswegen auch keine Dexos1 Gen3 Zertifizierung fürs 5W-40 zu geben, sonst hätte ich das nun bestellt.

    Für den übernächsten Öl-Wechsel werde ich aber das 5W-40 in Betracht ziehen.

    Dieses Mal kommt noch das vollsynthetische Dexos1 Gen3 von Total Energies: Quarz 9000 Future FGC in den Motor (siehe Bild).


    Zum Thema Automatik-Getriebeölwechsel/-spülung:

    Das wird innerhalb der nächsten 20.000 km auch bei mir gemacht.


    Denn wie Bloch in seinem o.g. Video beschreibt, verlieren Öle selbst im Originalverpackten Kanister nach 3-5 Jahren wichtige Eigenschaften und sollten dann nicht mehr verwendet werden.


    Warum sollte also dann plötzlich ein Getriebeöl, das bei mir schon gut 42.000km und 12 J. lang seinen Dienst unter hoher thermischer und mechanischer Belastung erfüllt, dann plötzlich lebenslang tauglich sein? 🤔🤔


    Neeee, die Wahrheit ist wohl eher, dass es unsere FOH ja nur freut, wenn ein Getriebe- bzw. ein Motorschaden eintritt.

    Bei den Meisten von uns würde so ein Getriebeschaden wohl einen wirtschaftlichen Totalschaden darstellen, denn selbst die "jüngsten" Cascadas sind doch immerhin auch schon 7 Jahre alt, oder?

    * Wenn man "lebenslang" allerdings als "nur 10 Jahre lang definiert", dann mag die Argumentation von unseren FOHs wohl zutreffen.


    Fazit: Wenn unsere Motoren oder Getriebe den Geist aufgeben, wird uns kein FOH mit einer kostenlosen Reparatur trösten, das ist sicher.

    Also sind wir selbst dafür verantwortlich, was wir unseren Cascadas "antun" 😉🥰🥰.?thumbnail=1



    Ich mag mein Schätzchen jedoch bestmöglich behandeln, und im besten Fall noch mindestens weitere 12 oder mehr Jahre fahren.

    Daher ist das Beste nur gut genug! Vollsynthetisches Motoröl!

    (Achtung: Die Dexos-Zertifizierung gibt es auch für so manche Mineralöl-Plörre, ist also keine wirkliche Qualitäts-Garantie).

    Euch ein schönes WE und wundervolle Oben-Ohne-Ausfahrten 🙏🙏🙏🙏

    - KÜHLMITTEL.... verliert auch schützende, v.a. antikorrosive Eigenschaften, also empfehlen viele Werkstätten den 2-jährigen Wechsel!

    "Lebenslang" * würde ich das ohne Austausch nicht drin lassen.


    - ÖLE:

    Noch eine Aktualisierung, nachdem ich mich nun fast als Experte in Motoren-Öle betrachte 😉😉. Hilfreich war zu dieser "Fortbildung" neben vieler Internetrecherchen auch dieses YT-Video von Bloch:

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    Also: 0W-20 wird zum Glück für unsere Cascadas nicht empfohlen, würde ich aber wohl selbst bei ganz modernen Autos nicht reinschütten, selbst wenns die Hersteller empfehlen.

    Warum?

    Dieses Öl ist zu dünnflüssig und schadet den Motoren schneller als einem lieb sein kann.

    Warum wird es dennoch empfohlen?

    Damit die Motoren weniger verbrauchen (ca.2-4%).

    Damit die (von irgendwelchen Sesselpfurzern festgelegten) modernen EU-Emissionsschutz-Normen erfüllt werden.

    Aber auch damit die Motoren gar nicht mehr so lange halten wie früher.


    Denn das ist doch das wirkliche "After-Sales-Ziel" der Autofabrikanten:

    Lieber bald wieder neue Autos verkaufen, als einen Wagen zu fertigen, der noch so wie früher 200.000 oder mehr km lang zuverlässig seine Dienste machte!


    Beim von OPEL empfohlenen 5W-30 sieht es da wohl nur wenig besser aus.

    Leider scheint es deswegen auch keine Dexos1 Gen3 Zertifizierung fürs 5W-40 zu geben, sonst hätte ich das nun bestellt.

    Für den übernächsten Öl-Wechsel werde ich aber das 5W-40 in Betracht ziehen.

    Dieses Mal kommt noch das vollsynthetische Dexos1 Gen3 von Total Energies: Quarz 9000 Future FGC in den Motor (siehe Bild).


    Zum Thema Automatik-Getriebeölwechsel/-spülung:

    Das wird innerhalb der nächsten 20.000 km auch bei mir gemacht.


    Denn wie Bloch in seinem o.g. Video beschreibt, verlieren Öle selbst im Originalverpackten Kanister nach 3-5 Jahren wichtige Eigenschaften und sollten dann nicht mehr verwendet werden.


    Warum sollte also dann plötzlich ein Getriebeöl, das bei mir schon gut 42.000km und 12 J. lang seinen Dienst unter hoher thermischer und mechanischer Belastung erfüllt, dann plötzlich lebenslang tauglich sein? 🤔🤔


    Neeee, die Wahrheit ist wohl eher, dass es unsere FOH ja nur freut, wenn ein Getriebe- bzw. ein Motorschaden eintritt.

    Bei den Meisten von uns würde so ein Getriebeschaden wohl einen wirtschaftlichen Totalschaden darstellen, denn selbst die "jüngsten" Cascadas sind doch immerhin auch schon 7 Jahre alt, oder?

    * Wenn man "lebenslang" allerdings als "nur 10 Jahre lang definiert", dann mag die Argumentation von unseren FOHs wohl zutreffen.


    Fazit: Wenn unsere Motoren oder Getriebe den Geist aufgeben, wird uns kein FOH mit einer kostenlosen Reparatur trösten, das ist sicher.

    Also sind wir selbst dafür verantwortlich, was wir unseren Cascadas "antun" 😉🥰🥰.TotalEnergies_Quarz_9000_Future_FGC.jpg



    Ich mag mein Schätzchen jedoch bestmöglich behandeln, und im besten Fall noch mindestens weitere 12 oder mehr Jahre fahren.

    Daher ist das Beste nur gut genug! Vollsynthetisches Motoröl!

    (Achtung: Die Dexos-Zertifizierung gibt es auch für so manche Mineralöl-Plörre, ist also keine wirkliche Qualitäts-Garantie).

    Euch ein schönes WE und wundervolle Oben-Ohne-Ausfahrten 🙏🙏🙏🙏

    Gerade nicht, ich kaufe das immer bei ATP oder Autodoc.

    Da solltest du schnell fündig werden.

    Danke. Die machen mich nämlich gerade alle wahnsinnig. Was für ein Schwachsinn, dass jeder Hersteller immer eigene Spezifikationen "erfindet". Denn am Ende schütten die Öl-Hersteller wahrscheinlich das gleiche Öl in 5 Kanister mit nur jeweils verschiedenen Aufklebern und Preisen, je nach Fahrzeugklasse (Mercedesfahrer müssen wohl mehr bluten, als OPEL Fahrer, etc. 😉)


    Hab grad die Gasoline-G30-OPEL Spezifikation bei Autodoc eingegeben und als Suchresultat spucken sie mir Dexos D, bzw. Dexos 2, also für Dieselmotoren raus 🤷‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

    Also der Horror geht weiter 😥


    Seit OPEL zum PSA-Konzern gehört, wurde nämlich scheinbar von der Dexos-Klassifizierung wieder auf eine andere, nämlich die Opel OV 040 1547 - G30 (Benziner) umgestellt 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️